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Gemeinsames Pendeln mit Elektro-Autos

Erste Fahrgemeinschaften im Montafon gestartet – weitere Teilnehmer gesucht
Gemeinsames Pendeln mit Elektro-Autos

Diethard Vallaster sowie Martin Keßler und Erich Bahl (v. l.) sind eine der ersten Elektro-Auto-Pendler im Montafon. (Foto: Kairos)

Das Montafon setzt weiterhin ganz auf die Natur. Schon seit 2009 beschäftigt sich die Talschaft im Rahmen des Prozesses „Raumentwicklung Montafon“ intensiv mit dem Thema Mobilität. „Deshalb ist es nur logisch, dass in der Modellregion die sanfte Mobilität sowie der Öffentliche Personennahverkehr ein großes und wichtiges Thema ist“, erklärt Standesrepräsentant Rudi Lerch. Jetzt ist das Montafon um ein spannendes Pilotprojekt reicher – ab sofort sind die ersten vier Pendler-Fahrgemeinschaften in kostenlosen Elektro-Autos unterwegs. „Wer im Montafon entlang der L188 wohnt, kennt die enorme Verkehrsbelastung in diesem Bereich nur zu gut“, sagt Projektbetreuer Christopf Breuer von „Kairos“. „Dass viele Montafoner keine andere Möglichkeit haben, als zu pendeln ist eine Tatsache“, so Breuer weiter. „Dass aber fast alle Fahrzeuge nur mit einer Person besetzt sind, gibt zu denken.“

Kostenloses Auto

Deshalb wurde jetzt ein Pilotversuch gestartet, der Pendler anregen soll, die tägliche Wegstrecke gemeinsam mit Anderen zurückzulegen. Im Rahmen des Projekts „Raumentwicklung Montafon“ erhalten selbst organisierte Fahrgemeinschaften mit mindestens drei Personen für einen Monat kostenlos ein Elektro-Auto zur Verfügung gestellt. Die Miete der Elektroautos wird übrigens vom Land Vorarlberg, der EU und den Gemeinden aufgebracht.
„Die ersten vier Fahrgemeinschaften sind seit kurzem in kostenlosen Elektro-Autos unterwegs“, freuen sich die Verantwortlichen. „Weitere sollen folgen.“ Für bis zu 30 solcher Fahrgemeinschaften wurden Finanzmittel zur Verfügung gestellt. „Dieses Pilotprojekt soll dazu beitragen, die Verkehrsbelastung im Montafon zu reduzieren. Schon jetzt zeigt sich, dass sich die Fahrgemeinschaften zudem positiv auf Geselligkeit und auch auf den Geldbeutel auswirken“, sagt Breuer.

„Viele gute Gründe“

Das kann Silvia Csaika als eine der ersten Elektro-Auto-Pendlerin nur bestätigen. „In der Pendlergemeinschaft verkehr die Zeit viel schneller und außerdem ist die Fahrt von zu Hause an den Arbeitsplatz viel unterhaltsamer.“ Weitere triftige Gründe, das Auto stehen zu lassen liefert Pendler Patrick Stampfer: „Wenn ich alle Kosten für das Pendeln zusammenrechne komme ich pro Monat auf etwa 500 Euro. Damit wird die Fahrgemeinschaft auch aus finanzieller Sicht mehr als interessant.“ Simon Barthold geht sogar noch weiter. „Wenn die Fahrgemeinschaft weiterhin so gut funktioniert, überlege ich mir sogar, unseren Zweitwagen zu verkaufen.“

Dauerhafte Lösungen

Derzeit arbeiten die Verantwortlichen daran, dass aus dem Pilotprojekt ein Vorzeigeprojekt mit längerfristigem Ziel entsteht. „Das Projekt sieht vor, aus den konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden praktikable Lösungen für dauerhafte Fahrgemeinschaften zu finden. Außerdem sollen Firmen kontaktiert und für die Themen Fahrgemeinschaften und Elektromobilität sensibilisiert werden“, weiß Christopf Breuer. Nächstes Jahr soll das im Montafon so erfolgreich angelaufene Projekt deshalb auf das Klostertal und das Große Walsertal ausgedehnt werden.


Infos gibt`s beim Projektteam: Kairos – Wirkungsforschung & Entwicklung gGmbH, Christoph Breuer, Telefon: 05574/54044-37, E-Mail: montafon@kairos.or.at, www.kairos.or.at

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